BERLIN – Eine internationale Studie macht aktuell erneut auf die hohen Kosten von Zahnbehandlungen aufmerksam und die Bürde, welche diese für Familien mit niedrigem Einkommen darstellen. Das University College London untersuchte gemeinsam mit anderen Universitäten die finanziellen Verhältnisse und Zahnarztkosten in 41 Ländern mit mittlerem und niedrigem Einkommen.
Ausschlaggebend für eine finanzielle Einschätzung war die Haushaltskapazität der Einwohner. Betragen die Behandlungskosten 40 Prozent der Haushaltskapazität oder mehr, bezeichneten die Autoren das als „katastrophale Zahngesundheitsausgabe“ (catastrophic dental health expenditure = CDHE). In Ländern mit höherem Einkommen stehen für die Einwohner die Chancen besser, Ausgaben für Zahnbehandlungskosten zu managen. In Ländern mit mittlerem oder niedrigem Einkommen bedeutet der CDHE-Fall, dass betroffene Familien sich verschulden oder einen Langzeitkredit aufnehmen müssen. Weiterhin werden Zahnbehandlungen in diesen Ländern nicht nach Bedarf, sondern nach Finanzierungsmöglichkeit durchgeführt. Nach Einschätzung dieser Studie bieten viele Gesundheitssysteme weltweit nicht ausreichend Schutz für die Bevölkerung, zahnmedizinisch notwendige Behandlungen finanzieren zu können, ohne eine bedeutende finanzielle Last aufzunehmen oder in die Armutsfalle zu geraten.
Die Studie „Household Expenditure for Dental Care in Low and Middle Income Countries“ erschien online im Journal PLOS ONE am 29. April 2015.
WIEN - Wenn es um Reformen für das Gesundheitssystem geht, ist schnell die Rede von Zweiklassenmedizin. Den Zahnärzten in Österreich geht es ...
Peking – Eine aktuelle Auswertung der Chinese Longitudinal Healthy Longevity Survey zeigt, dass nicht nur die Zahl verbliebener Zähne, sondern vor allem...
Columbia – Ein Forscherteam aus den USA hat in einer groß angelegten Langzeitstudie Hinweise darauf gefunden, dass Parodontitis nicht nur das Zahnfleisch...
KÖLN - Die Umsetzung der Medical Device Regulation, die ab dem 26. Mai 2021 anzuwenden ist, ist für alle Beteiligten – also Hersteller, Händler und ...
GENF – Die World Dental Federation (FDI) mit Hauptsitz in Genf nahm an Verhandlungen der Vereinten Nationen teil, bei denen die Verwendung von Amalgam...
London – Menschen, die vorübergehend eine kalorienarme Ernährung einhalten, könnten geringere Entzündungswerte aufweisen, die mit ...
WIEN - Das Gesundheitsministerium stellt ab sofort ein Corona-Informationsportal online. Unter https://info.gesundheitsministerium.at kann eine umfassende ...
Das Prinzip „one fits all“ ist in der dentalen Lokalanästhesie überholt: Patienten verdienen eine differenzierte Lösung und Behandlung, die ...
Sydney – Kopfschmerzen und saubere Zähne, das scheint auf den ersten Blick wenig zusammenzuhängen. Doch eine aktuelle Studie der Universität Sydney ...
USA – Wer an Kaugummi denkt, hat meist frischen Atem im Kopf, vielleicht noch schnelle Zahnpflege zwischendurch. Dass ein Kaugummi gezielt in das ...
Live-Webinar
Di. 4. August 2026
2:00 Uhr (CET) Vienna
Dr. Cameron Shahbazian DMD MBA
Live-Webinar
Do. 6. August 2026
23:00 Uhr (CET) Vienna
Dr. Daniel Fernando Zabaleta Díaz
Live-Webinar
Di. 11. August 2026
19:00 Uhr (CET) Vienna
Dr. Bruce McFarlane Certified Specialist in Orthodontics Fellow: Royal College of Dentists of Canada Diplomate: American Board of Orthodontics
Live-Webinar
Mi. 19. August 2026
1:00 Uhr (CET) Vienna
Prof. Dr. Wael Att, Dr. Andrea Laureti ITI Scholar Michigan, Dr. Acela Martinez
Live-Webinar
Mo. 24. August 2026
20:00 Uhr (CET) Vienna
Alejandro Uribe Marioni DDS, MSc, PhD
Live-Webinar
Do. 27. August 2026
20:30 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Do. 3. September 2026
1:00 Uhr (CET) Vienna
To post a reply please login or register