Wien – Seitdem die finanziellen Missstände der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) publik wurden, sind konstruktive Honorarverhandlungen zum Stillstand gekommen. Seitens der ÖGK werden seit Langem klärende Gespräche mit den Ärztekammern angekündigt, die bisher nicht zustande gekommen sind.
Gleichzeitig lässt ÖGK-Obmann Peter McDonald den Ärzten über die Medien ausrichten, dass diese einen Solidarbeitrag leisten sollen: „In Briefen wird vonseiten der Kasse bereits offen angedroht, bei den Honorarverhandlungen keinerlei Spielraum zu haben. Das Drohszenario Gehaltseinbußen steht damit im Raum. Wer Patienten notwendige moderne Leistungen wie MRT oder CT verordnet oder gewisse Blutwerte im Labor anfordert, wird mittlerweile von der Kasse mit Argusaugen betrachtet“, sagt Naghme Kamaleyan-Schmied, Vizepräsidentin und Kurienobfrau der niedergelassenen Ärzte in der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien.
Gesundheitsversorgung muss reanimiert werden
Um das solidarische Gesundheitssystem langfristig zu erhalten, müssen Ärzte im System gehalten und für das System gewonnen werden:
„In Wien ist die Anzahl der Kassenärzte seit 2012 um 11 Prozent gesunken, während die Einwohnerzahl im gleichen Zeitraum um 16 Prozent gewachsen ist. Zudem sind unzählige Kassenstellen unbesetzt oder noch immer nicht in der Versorgung. Das kann sich rein rechnerisch gar nicht mehr ausgehen und war seit Langem absehbar. Immer mehr Ärzte kehren aufgrund des enormen Drucks und der schwierigen Arbeitsbedingungen dem solidarischen System den Rücken. Die Gesundheitsversorgung in Österreich befindet sich in einer massiven Notlage und muss dringend reanimiert werden“, appelliert Kamaleyan-Schmied an die Bundesregierung.
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