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Preis der Stiftung Innovative Zahnmedizin geht nach Wien

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Der Preis wird jährlich unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) vergeben und war in diesem Jahr mit 4.000 Euro dotiert. © FLUKY FLUKY - Shutterstock.com
Medizinische Universität Wien

By Medizinische Universität Wien

Mo. 28 März 2022

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HAMBURG – Die Arbeitsgruppe von Katrin Bekes, Professorin für Kinderzahnheilkunde an der Universitätszahnklinik Wien, wurde von der Stiftung Innovative Zahnmedizin für ein Kooperationsprojekt mit der Schweiz und dem Zentrum Digitale Technologien der DPU Krems mit dem Dental Innovation Award (DIA) in der Kategorie „Innovative Konzepte“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Der Preis wird jährlich unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) vergeben und war in diesem Jahr mit 4.000 Euro dotiert.

Die Arbeitsgruppe um Katrin Bekes entwickelt derzeit eine App zur Analyse von Strukturstörungen der Zahnhartsubstanzen mit dem Schwerpunkt der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH, „Kreidezähne“) mittels künstlicher Intelligenz. In der ausgezeichneten Studie wurden Fotografien verschiedener zahnmedizinischer Pathologien (MIH, Amelogenesis imperfecta, Karies, Fluorose) bereitgestellt und analysiert, inwieweit die Anwendung neuronaler Netzwerke für die Diagnose von MIH und anderen Pathologien möglich ist. Für die untersuchten Netzwerke wurden in der Erkennung der Pathologien Genauigkeiten von bis zu 93 Prozent beobachtet.

Zur Person

Univ.-Prof. Dr. med. dent. Katrin Bekes, MME, ist Leiterin des Fachbereichs Kinderzahnheilkunde der Universitätszahnklinik Wien. Sie ist derzeit Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ), Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kinderzahnmedizin (ÖGKiZ) und Councillor des Landes Österreich in der European Academy of Paediatric Dentistry (EAPD) und der International Association of Paediatric Dentistry (IAPD). Katrin Bekes gründete das österreichweit einzige Kompetenzzentrum für PatientInnen mit MIH (Spezialambulanz Mineralisationsstörungen) und hat u.a. auf diesem Gebiet vielfach publiziert und referiert.

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