Schaan – Unter dem Motto „Travel – Learn – Connect“ findet dieses Jahr erneut die Ivoclar Summer School statt. Das internationale Fortbildungsformat für Studierende der Zahnmedizin wird seit 2022 veranstaltet und bringt in diesem Jahr in zehn Ländern mehr als 100 Teilnehmende zusammen. Über jeweils fünf Tage erhalten die Studierenden Einblicke in aktuelle Produkte, Technologien und klinische Arbeitsabläufe – in Theorie und Praxis.
Klinische Praxis, digitale Zahnmedizin und Soft Skills
Die Summer Schools finden zwischen Juni und August in Asien, Europa sowie Mittel- und Südamerika statt. Das Programm soll Studierende auf ihre ersten Patientinnen und Patienten vorbereiten und vermittelt klinische Schritte von der Anamnese bis zur Behandlung. Der Fokus liegt auf Themen, die häufig nicht Teil des universitären Curriculums sind. Dazu zählen digitale Zahnmedizin, Ästhetik und Soft Skills. Das Tagesprogramm umfasst ganztägige Workshops, Expertenvorträge und ein begleitendes Rahmenprogramm.
In ausgewählten Ländern findet die Ivoclar Summer School in Kooperation mit Partnern statt, darunter die Malo Clinic in Lissabon und das King’s College in London. Die Londoner Ausgabe wurde im vergangenen Jahr erstmals im Vereinigten Königreich veranstaltet.
Omar Burhan, Teilnehmer der Summer School 2025 in London, sagte: „Diese Woche hat mir mehr als nur Wissen vermittelt – sie hat mir Klarheit, Inspiration und ein Netzwerk von Kolleginnen und Kollegen gebracht, die dieselbe Leidenschaft teilen. In der Zahnmedizin geht es um Präzision, Mitgefühl und lebenslanges Lernen. Nach diesen fünf Tagen fühle ich mich bereit, all das anzunehmen.“
Die Ivoclar Summer School richtet sich an Studierende der Zahnmedizin, die ihre vorklinischen Phantomkurse bereits abgeschlossen haben und über grundlegende praktische Fähigkeiten verfügen, etwa beim Wechseln von Bohrern oder beim Legen von Matrizen.
Die Kursgebühr für 2026 beträgt 290 Euro. Sie umfasst fünf Tage Training, alle benötigten Materialien und Geräte für die Workshops, Hand-outs, Mittagessen, Kaffeepausen sowie ein gemeinsames Abendevent. Anreise, Unterkunft und gegebenenfalls ein Visum müssen die Teilnehmenden selbst organisieren und bezahlen.
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