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Öffentliche Gesundheitsausgaben deutlich gestiegen

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Die Mehraufwendungen sind vor allem zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie notwendig. © Per Bengtsson - Shutterstock.com
Statistik Austria

By Statistik Austria

Fr. 1 April 2022

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WIEN – Die laufenden Gesundheitsausgaben einschließlich der Ausgaben für Langzeitpflege lagen laut Statistik Austria in Österreich im Jahr 2020 bei 11,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) oder 43,52 Mrd. Euro. Im Vergleich zu 2019 erhöhten sich die nominellen Ausgaben für Gesundheitsleistungen und -güter um 1,88 Mrd. Euro bzw. um 4,5 Prozent.

Zwar bewegte sich der nominelle Zuwachs der laufenden Gesundheitsausgaben auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vorjahren, in Detailbereichen konnten aufgrund der COVID-19-Pandemie jedoch durchaus unterschiedliche Dynamiken beobachtet werden.

Weniger Inanspruchnahme zahnärztlicher Leistungen

„Der Anstieg der Gesundheitsausgaben im Jahr 2020 ist in erster Linie durch die Mehraufwendungen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie bedingt. So wurden 1,42 Mrd. Euro an öffentlichen Mitteln zur Bewältigung der gesundheitlichen Aspekte der Pandemie aufgewendet, hinzu kamen weitere Ausgabensteigerungen im Gesundheitsbereich. Gedämpft wurde der Anstieg dadurch, dass in einigen Teilbereichen die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen geringer ausgefallen ist, so z.B. bei zahnärztlichen Leistungen, therapeutischen Hilfsmitteln oder Rehabilitations- und Kurleistungen“, erläutert Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Ein Rückgang der laufenden Gesundheitsausgaben konnte unter anderem bei zahnärztlichen Leistungen (–5,8 Prozent), therapeutischen Hilfsmitteln wie etwa Brillen, Hörgeräten, orthopädischen Hilfsmitteln etc. (–4,0 Prozent) sowie Rehabilitations- und Kurleistungen (–3,2 Prozent) beobachtet werden. Die Ausgaben für ärztliche Leistungen im niedergelassenen Bereich stagnierten de facto (+0,4 Prozent).

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