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Frauen fühlen sich in Österreichs Gesundheitssystem häufig nicht ernst genommen

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Dental Tribune Österreich

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Mo. 26 Oktober 2026

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Wien — Der Austrian Health Report 2026, eine repräsentative IFES-Studie im Auftrag von Sandoz, zeigt deutliche geschlechtsspezifische Lücken in der österreichischen Gesundheitsversorgung. Frauen sind mit dem Gesundheitssystem wesentlich unzufriedener als Männer und berichten häufiger von psychischen Belastungen, chronischen Erkrankungen und negativen Erfahrungen bei ärztlichen Behandlungen.

Viele fühlen sich mit ihren Schmerzen nicht ernst genommen oder erleben, dass ihre Beschwerden vorschnell als psychisch eingestuft werden.

Auch die Organisation von Gesundheit und Pflege innerhalb der Familie bleibt überwiegend Frauensache. Dazu zählen Arzttermine, Vorsorgeuntersuchungen und die Betreuung kranker Angehöriger. Diese Mehrfachbelastung wirkt sich zusätzlich auf die psychische Gesundheit aus.

Zugleich bestehen Wissenslücken über geschlechtsspezifische Symptome und Nebenwirkungen, insbesondere bei psychischen Erkrankungen. Künstliche Intelligenz wird zunehmend für Gesundheitsfragen genutzt, obwohl verlässliche Quellen und klare Regeln fehlen.

Große Bedeutung haben außerdem die heimische beziehungsweise europäische Medikamentenproduktion und die Versorgungssicherheit. Gleichzeitig kritisiert die Bevölkerung lange Wartezeiten und eine zunehmende Zweiklassenmedizin. Einsparungen im Gesundheitsbereich werden mehrheitlich abgelehnt.

Quelle: Sandoz GmbH

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