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FDI bündelt orale Anzeichen sexuell übertragbarer Infektionen in neuer Übersicht für Zahnarztpraxen

ZWP online Redaktion

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Mo. 31 August 2026

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Genf – Sexuell übertragbare Infektionen können auch in der Mundhöhle Spuren hinterlassen. Eine neue zweiseitige Übersicht des Weltzahnärzteverbands FDI bündelt die wichtigsten oralen Anzeichen und soll Praxisteams bei der Früherkennung unterstützen.

Chlamydien, Gonorrhö, Syphilis oder HIV werden nicht unbedingt zuerst mit der Zahnarztpraxis in Verbindung gebracht. Doch verschiedene sexuell übertragbare Infektionen können sich auch durch Veränderungen im Mundraum bemerkbar machen. Dazu gehören unter anderem Ulzerationen, Warzen, orale Candidosen und für einzelne Erkrankungen charakteristische Schleimhautläsionen. Der Weltzahnärzteverband FDI hat deshalb die zentralen Inhalte seines Leitfadens „Sexually Transmitted Diseases and the Oral Cavity“ in einer zweiseitigen Praxisübersicht zusammengefasst. Berücksichtigt werden Chlamydien, Gonorrhö, Syphilis, Hepatitis, HIV, Herpes-simplex-Infektionen und humane Papillomviren. Neben möglichen oralen Manifestationen enthält das englischsprachige Dokument Hinweise zur Prävention sowie zur weiteren Abklärung und Überweisung. Zahnärztliche Routineuntersuchungen können damit auch bei der Früherkennung sexuell übertragbarer Infektionen eine Rolle spielen. Die englischsprachige Kurzfassung steht auf der Website der FDI kostenlos zum Download bereit.

Quelle: FDI World Dental Federation: FDI releases concise two-page summary of advice sheet on STDs and the oral cavity

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