Dental Tribune Austria

Web-Tutorial „Biologische Konzepte digital geplant“ am 17. März

By OEMUS MEDIA AG
March 10, 2021

LEIPZIG - Die Symbiose aus 3D-Planung und Implantation mit Augmentation von Hart- und Weichgewebe bei Sofortversorgung ist Thema des Web-Tutorials am 17. März ab 17 Uhr mit Dr. Peter Randelzhofer. Jetzt registrieren! 

Damit wir das biologisch mögliche Potenzial voll ausschöpfen können, brauchen wir die bestmöglichen Planungsunterlagen (3D-PreXion-Bildgebung, R2Gate-Planungssoftware by Megagen), die neueste Implantat-Hardware (Anyridge, Megagen) und die analoge Möglichkeit, extra Volumen zu schaffen (Augmentation von autologem Knochen als Sticky Bone mit I-PRF und Bindegewebstransplantat). Der von Planung bis Ausführung von chirurgischem und prothetischem Ansatz gezeigte Fall mit vielen Filmsequenzen versucht, eine Indikation im ästhetisch anspruchsvollen Frontzahnbereich (Nichtanlage 13) darzustellen. Die einzelnen Maßnahmen werden kritisch beleuchtet und es soll eine Leitlinie zur Entscheidungsfindung für solche Situationen gegeben werden. Basierend auf einer modernen DVT-Bildgebung wird die Anatomie des Implantats mit den entsprechenden augmentativen Verfahren anvisiert und die Möglichkeit einer sofortigen prothetischen Versorgung beurteilt. Die ästhetische Planung basiert wie immer auf einem optimierten Set-up und Wax-up. Das spezielle Schraubengewinde des Megagen Anyridge Implantats, das keinen Stabilitätsverlust im Anfang der Integrationsphase zu verbuchen hat, eignet sich in ausgesuchten Fällen hervorragend zur frühen oder sofortigen prothetischen Lösung. Eine entsprechende Anwendung wird genauestens gezeigt.

Zusätzlich wird die Oberfläche des Implantats mit modernen Plasma-Verfahren für einen verbesserten BIC (Bone–Implant Contact) optimiert und der Kieferkamm mit Sticky Bone, so wie das Weichgewebe für eine Volumenoptimierung mit einem BGT aufgebaut. Währenddessen spielt die Registrierung des Implantats eine wichtige Rolle, damit die über Nacht hergestellte Krone sicher inseriert werden kann. Im Anschluss an den Fall werden andere oder ähnliche Konzepte besprochen und gegenübergestellt. Am Ende muss jeder Fall individuell ausgesucht und behandelt werden. Unserer Meinung nach kann es keinen universellen Ansatz für alle Gegebenheiten geben und wir brauchen als Behandelnde viele Schubladen mit möglichst vielen Lösungen, um flexibel und gezielt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es bleibt spannend, vor allem auch durch neue Erkenntnisse/Techniken und eine Hardware, die Grenzen zu verschieben scheint. Letztendlich bleibt es entscheidend, den Patienten verantwortungsvoll und vorhersagbar erfolgreich zu behandeln, ohne dabei zu vergessen, seine Wünsche zu respektieren, wenn es denn geht.

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