STUTTGRAT – Tintenfischzähne haben eine ganz besondere Eigenschaft, die in der Tierwelt nicht einzigartig ist, aber für uns Menschen umso erstaunlich: Ihre Zähne wachsen das ganze Leben lang nach und heilen sich selbst. Ein Team der Penn State University hat ein Protein in den Zähnen diverser Tintenfischarten identifiziert, welches für diese Selbstheilung verantwortlich ist.
Ein kleines bisschen Wasser und etwas Druck reichen aus, damit das Protein seine Wirkung entfaltet. Ein daraus hergestelltes Multiphasen-Polymer kann sich daher selbst reparieren. Das Forscherteam konstruierte einen künstlichen Knochen, schnitt ihn durch und beobachtete, was passiert, wenn man Wasser (Temperatur ca. 45 °C) zugibt. Der Kunsststoff reparierte sich selbst. Was außerdem ungewöhnlich war: Er war danach genauso belastbar wie vor dem Zerteilen. Das Protein natürlich zu gewinnen, ist schwierig, da man für ein Gramm Protein als Rohstoff etwa fünf Kilogramm Tintenfischzähne benötigt. Aber die Forscher fanden einen Weg, es künstlich herzustellen. In Zukunft soll es nicht nur in der Werkstofftechnik, sondern auch in der Medizin für Wundheilungsprozesse eingesetzt werden. Auch deutsche Forscher waren an dieser Entdeckung beteiligt: Metin Sitti, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart, sowie Murat Cetinkaya, BASF SE, Ludwigshafen.
LONDON – Bei fast jedem Menschen entwickelt sich im Laufe des Lebens mindestens ein Loch im Zahn. Wer es einmal so weit hat kommen lassen, dem ...
KAGOSHIMA/JAPAN - Wurzelbehandlungen, Füllungen, Kronen: All das könnte laut japanischen Wissenschaftlern bald Geschichte sein. Mit Hilfe von ...
Innsbruck – Eine aktuelle Studie der MedUni Innsbruck widmet sich der medikamentenassoziierten Kieferosteonekrose (MRONJ). Zahnärztinnen, Zahnärzte und ...
WIEN – In diesem Frühling soll ein besonderes Tool auf den Markt kommen, um Kinder zum Zähneputzen zu motivieren: die Playbrush. Sie ...
REGENSBURG – Die Behandlung von Kindern kann zur Herausforderung werden – für die Eltern, den Zahnarzt und vor allem für die ...
LEIPZIG - Die Komplexität einer endodontischen Behandlung hält viele Zahnärzte davon ab, Wurzelkanalbehandlungen durchzuführen. Der DT ...
LEIPZIG – In letzter Zeit hat sich bei Wurzelkanalinstrumenten ein Trend hin zur Reduktion der Feilenanzahl durchgesetzt. Mit Hinblick auf diese ...
Ich bin in Duisburg geboren und aufgewachsen. Ich habe dort das Gymnasium besucht und zunächst eine Ausbildung als Zahntechniker gemacht. Dann bin ich nach...
Wien – Die seit März im Josephinum, den Sammlungen der Medizinischen Universität Wien, präsentierte Ausstellung „Gustav Klimt und die Medizin. Bilder...
KOBLACH – Die Digitalisierung der interdisziplinären Zusammenarbeit bringt viele Vorteile und Chancen für Praxis und Labor. Um diese verstehen und ...
Live-Webinar
Mi. 3. Juni 2026
19:00 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Do. 4. Juni 2026
20:00 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Mo. 8. Juni 2026
18:00 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Mo. 8. Juni 2026
19:00 Uhr (CET) Vienna
Dr. Anthony Mak B.D.S, Prof. Marleen Peumans
Live-Webinar
Mo. 8. Juni 2026
20:00 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Mi. 10. Juni 2026
17:00 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Mi. 10. Juni 2026
20:00 Uhr (CET) Vienna
Nacho Fernández-Baca DDS, MSc
To post a reply please login or register