BERLIN – Parodontalerkrankungen bei Kindern werden oft übersehen, sagt Prof. Dr. James Deschner, Universität Bonn. Das Bedauerliche sei: „Man vermutet sie nicht, und sie sind oft tragisch.“
Parodontalerkrankungen seien keineswegs nur eine Erkrankung bei Erwachsenen: „Parodontaler Knochen- und Attachmentverlust können bereits im Milchgebiss sowie im bleibenden Gebiss von Jugendlichen auftreten und zu frühzeitigem Zahnausfall führen.“ Ursache seien oft aggressive Parodontitiden: „Hier ist insbesondere die lokalisierte aggressive Parodontitis zu nennen, die vor allem die Inzisivi sowie ersten Molaren der ansonsten systemisch gesunden Jugendlichen befällt.“ Aber auch bestimmte Systemerkrankungen, an denen Kinder und Jugendliche leiden, können die Entstehung und Progression von parodontalen Erkrankungen fördern. Prof. Dr. Deschner: „Zu solchen Erkrankungen zählen zum Beispiele Typ 1-Diabetes sowie Down- und Papillon-Lefevre-Syndrom.“ Auch bestimmte Zahnentwicklungsanomalien können die lokalisierte Zerstörung des Parodontiums begünstigen: „Zu solchen Anomalien gehört z.B. die palatinale radikuläre Furche, die vor allem die Oberkieferschneidezähne betrifft.“
Die Empfehlung für die Kollegen: „Auch bei Kindern und Jugendlichen wäre es erforderlich, in regelmäßigen Abständen auf das Vorliegen von Knochen- und Attachmentverlust – vor allem an den Schneidezähnen und ersten Molaren – mittels einer Parodontalsonde zu ‚screenen’, selbst wenn keine Beläge und gingivalen Blutungen auffallen. Die betroffenen Patienten und deren Eltern werden es danken.“
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