CHIYODA, JAPAN – Eine Parodontitis kann das Risiko, an Influenza zu erkranken, erhöhen. Das haben Forscher der japanischen Nihon University durch Experimente mit dem Influenzavirus A Typ H3N2 herausgefunden. So schwächen die Bakterien im Mund, die für Zahnfleischentzündungen verantwortlich sind, die Wirkung von antiviralen Grippemedikamenten und begünstigen damit sogar die Vermehrung der Influenzaviren.
Von der Oberfläche menschlicher Zellen gelangen die Viren durch Einstülpung der Zellmembran ins Innere. Dafür benötigen sie spezielle Eiweisse, die sich auf der Oberfläche ihrer Hülle befinden. Zu diesem Zeitpunkt ist keine voranschreitende Infektion zu befürchten. Erst mithilfe des Enzyms Neuraminidase befreien sich die Viren aus den Zellen, in denen sie sich zuvor vermehrt haben, um weitere Zellen zu infizieren. Dieses Enzym kommt auch in menschlichen Zellmembranen vor. Den gleichen Effekt wie das Enzym, so hat das Forscherteam herausgefunden, hat eine Kulturlösung mit dem Bakterium Porphyromonas gingivalis, das Zahnfleischentzündungen verursacht. Treffen menschliche Zelle, Influenzavirus und diese Lösung zusammen, sorgt das Bakterium für die Ansteckung von weiteren Zellen und treibt so die Infektion voran. Da bakterielle Zahnbeläge Auslöser für Zahnfleischentzündungen sind und die Verringerung dieser Bakterien folglich Parodontitis vorbeugt, ist eine sorgsame Mundhygiene somit auch ein wirksamer Schutz vor Grippe.
Deshalb ist es besonders für Menschen mit schwächerem Immunsystem umso wichtiger, auf ihre Zahnpflege zu achten. Damit gewinnen sie nicht nur ein strahlendes Lächeln, sondern sagen auch gleichzeitig der Influenza den Kampf an.
BOCA RATON/USA – Dass Zahnfleischentzündungen das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen, wurde bereits belegt. Die Ergebnisse einer ...
NEWCASTLE, United Kingdom – Der Zucker aus Vollkornprodukten führe seltener zu Karies, berichten Wissenschaftler in einer aktuellen Studie.
SCHLIEREN – Mit ihrem neuen Produkt easy-graft®CRYSTAL führt die Firma Degradable Solutions AG eine Erfolgsgeschichte fort.
USA – Zahnschmelz, das härteste Material in unserem Körper, schützt unsere Zähne zuverlässig vor Kälte, Karies und Abnutzungsschäden. Ein wahrer ...
LOS ANGELES, USA – Das orale Mikrobiom des Menschen ist noch nicht vollständig entschlüsselt. Seine Komplexität zeigt aber, dass ...
GIEßEN - Eine aktuelle Studie von Frau Prof. Deinzer, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie zeigt, dass die ...
SENDAI, JAPAN – Gute Zahnpflege könnte laut einer in der Zeitschrift Neurology veröffentlichten Studie mit besserer Gehirngesundheit zusammenhängen. ...
SCHAAN – Im Geschäftsjahr 2023 bilanziert die Ivoclar Gruppe, einen Umsatz von 856 Millionen Schweizer Franken ((922 Millionen Euro am letzten ...
OKLAHOMA CITY, USA – Zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen sind nicht nur für die Mundgesundheit von essenzieller Bedeutung, sondern im Hinblick auf den ...
WIEN – Anfang 2017 fiel der Startschuss für die Pilotphase der telefonischen Gesundheitsberatung „1450“ in den Bundesländern Wien, Niederösterreich...
Live-Webinar
Mo. 1. Dezember 2025
19:00 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Di. 2. Dezember 2025
18:00 Uhr (CET) Vienna
Dr. Petros Yuvanoglu D.M.D., Prosthodontist, Boston University / Tufts University, Dr. Robert Gottlander DDS
Live-Webinar
Di. 2. Dezember 2025
19:00 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Mi. 3. Dezember 2025
2:00 Uhr (CET) Vienna
Dr. Magda Feres DDS, MSc, DMSc, Dr. Ira Lamster DDS, MMSc, Editor-in-Chief
Live-Webinar
Mi. 3. Dezember 2025
12:00 Uhr (CET) Vienna
Luís Lourenço, Dr. Nokukhanya Makwakwa
Live-Webinar
Mi. 3. Dezember 2025
14:00 Uhr (CET) Vienna
Elke Schilling Dentalhygienikerin, B.A. Medical Care Management
Live-Webinar
Mi. 3. Dezember 2025
15:00 Uhr (CET) Vienna
To post a reply please login or register