Innsbruck – Am Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der tirol kliniken unterstützt ein autonomer mobiler Transportroboter (AMR) ab sofort die logistischen Abläufe. Der Roboter übernimmt den selbstständigen Transport gebrauchter Instrumente aus den Behandlungskojen zur zentralen Aufbereitung/Sterilisation und entlastet so das Personal im Arbeitsalltag.
Seit Februar ist „Rolliver“, wie er vom Team am Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Klinik Innsbruck genannt wird, im Einsatz. Der Roboter übernimmt die planmäßige Abholung der Entsorgungssiebe mit unreinem Instrumentarium direkt an den Behandlungseinheiten und bewegt sich mithilfe moderner Sensorik und Navigationssoftware autonom durch die Klinikbereiche zur Aufbereitung/Sterilisation. Hindernisse erkennt er selbstständig und passt seine Routen dynamisch an den laufenden Betrieb an.
Mittels Laser-Scanner, 3D-Infrarot-Sensoren, Ultraschallsensoren und Bodensensoren tastet er permanent seine Umgebung ab und erkennt Menschen, Wände und Objekte. Wenn der Roboter unsicher ist, bleibt er automatisch stehen. Auch für den Notfall ist vorgesorgt: Im Falle eines Brandes beendet der Roboter sofort seine aktuelle Aufgabe und fährt zu einem definierten Sicherheitsbereich, damit Fluchtwege nicht blockiert werden.
„Das AMR-Systems entlastet unser Fachpersonal spürbar von zeitintensiven Routinetätigkeiten. Die standardisierten Transportprozesse sorgen gleichzeitig für einen stabilen Materialfluss in der Aufbereitung der sterilen Instrumente. So sammeln wir wichtige Erfahrungen, die wir direkt in zukünftige Logistiklösungen an den tirol kliniken einfließen lassen“, erklärt Gerald Slamanig, zuständiger Bereichsverwalter für das Department Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
Der Roboter ist täglich mehrere Stunden durchgehend im Einsatz und kann pro Fahrt ca. 30 Entsorgungssiebe mitnehmen. Vor der Einführung des Roboters war eine Mitarbeiterin nahezu den ganzen Tag ausschließlich mit dem Einsammeln der unreinen Instrumentarien beschäftigt. Durch die Automatisierung gewinnen die Mitarbeitenden mehrere Stunden pro Tag für die Arbeit in der Aufbereitung. „Mit dem ersten autonomen mobilen Roboter schlagen die tirol kliniken ein neues Kapitel in der Gesundheitsversorgung auf. Rolliver steht für Mut zur Innovation und für eine Digitalisierung, die im Klinikalltag ganz konkret entlastet. Wir investieren nicht in Technik um ihrer selbst willen, sondern in mehr Effizienz, bessere Abläufe und spürbare Unterstützung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist gelebte Umsetzung unseres Regionalen Strukturplans Gesundheit 2030“, sagt Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele.
Transportkapazität:
- von 9:30 bis 16:45 Uhr durchgehend im Einsatz
- fährt jede Behandlungseinheit durchschnittlich 11 mal pro Tag an
- kann pro Fahrt ca. 30 Entsorgungssiebe mitnehmen
- legt am Tag so ca. 6.500 Meter zurück – das entspricht in der Woche etwa der Strecke von Innsbruck nach Telfs.
Entlastung des Personals:
- vor Einführung des Roboters war eine Mitarbeiterin nahezu den ganzen Tag ausschließlich mit dem Einsammeln der unreinen Instrumente beschäftigt.
- durch die Automatisierung gewinnen die Mitarbeitenden mehrere Stunden pro Tag für die Arbeit in der Aufbereitung.
Sensorik und Hinderniserkennung:
Rolliver kann sehen, hören und Entfernungen ertasten:
- mittels Laser-Scanner tastet er permanent seine Umgebung ab und erkennt Menschen, Wände, Objekte
- 3D-Infrarot-Senoren helfen ihm, Objekte räumlich zu erkennen
- Ultraschallsensoren erkennen Hindernisse im Nahbereich
- Bodensensoren verhindern, dass er Stufen runterfährt
Kommunikation mit Türen und Liften:
- Rolliver spricht digital mit dem Gebäude: er sendet verschlüsselte Signale an automatische Türen, um sie zu öffnen
- die Kommunikation läuft über gesicherte Netzwerkanbindung mit Flottenmanagement und Gebäudesteuerung
- Vorteil: vollständig autonomer Transportweg ohne Personalinteraktion
Sicherheitsmaßnahmen:
- Sicherheit steht über allem – wenn Rolliver unsicher ist, bleibt er stehen
- im Brandfall beendet Rolliver seine aktuelle Aufgabe und fährt zu einem definierten Sicherheitsbereich, Fluchtwege werden somit nicht blockiert
- es besteht eine permanente Systemüberwachung
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