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Wiener Umfrage zeigt breite Zustimmung zu zahnärztlichen Gruppenpraxen

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Dental Tribune Österreich

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Mo. 2 November 2026

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Wien – Mit ihrer jüngsten Umfrage eruierte die Landeszahnärztekammer für Wien die Einstellung der Wiener Zahnärzte zur Gruppenpraxis. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob sie sich vorstellen können, selbst eine Gruppenpraxis zu gründen oder in einer solchen mitzuarbeiten. Die Befragung startete anlässlich des Tages der Demokratie am 15. September 2026 und lief bis zum 30. September 2026. Insgesamt nahmen 221 Personen daran teil.

Das Ergebnis fällt eindeutig aus: 60 Prozent der Befragten stehen dem Modell der Gruppenpraxis positiv gegenüber, 32 Prozent lehnen es ab, acht Prozent sind unentschieden. Unter den Frauen ist die Zustimmung mit 64 Prozent höher als unter den Männern mit 55 Prozent.

Zurückhaltender äußerten sich die Befragten bei der Frage, ob sie ihren Kindern empfehlen würden, den Zahnarztberuf zu ergreifen. 45 Prozent würden eine solche Empfehlung aussprechen, 33 Prozent eher davon abraten. Weitere 22 Prozent sind noch unentschieden. Männer würden ihren Kindern den Zahnarztberuf geringfügig häufiger empfehlen als Frauen – 46 gegenüber 44 Prozent.

Klarer Arbeitsauftrag

„Für die Landeszahnärztekammer für Wien ist dieses Ergebnis ein wegweisender Impuls und zugleich ein klarer Arbeitsauftrag für die weiteren Diskussionen über die Rahmenbedingungen unseres Berufsstandes“, erklärt die zuständige Referentin Petra Stühlinger.

Die klassische Einzelpraxis soll auch künftig eine starke und eigenständige Säule der zahnärztlichen Versorgung bleiben. Gleichzeitig benötigen Zahnärzte zeitgemäße Rahmenbedingungen, die es ihnen ermöglichen, ihre berufliche Zukunft individuell zu gestalten. Dazu gehört auch die Möglichkeit, zahnärztlich geführte Gruppenpraxen zu gründen, in denen die fachliche und unternehmerische Verantwortung in zahnärztlicher Hand liegt.

„Die Gründung zahnärztlicher Ambulatorien lehnen wir hingegen weiterhin klar ab. Das gilt insbesondere für Einrichtungen, die nicht von Zahnärzten geführt werden“, betont Stühlinger.

Quelle: Landeszahnärztekammer für Wien

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