Amann Girrbach präsentierte auf der WID mit Zolid Lunaris und Ceramill Motion Air zwei Neuheiten für effiziente, präzise und anwenderfreundliche digitale Workflows. (Bilder: Amann Girrbach)
Wien – Die Wiener Internationale Dentalausstellung (WID) gilt als wichtiger Treffpunkt für Innovationen, Zukunftstrends und fachlichen Austausch in der Dentalbranche. Hier kommen österreichische und internationale Akteure zusammen, um neue Technologien, Materialien und digitale Lösungen vorzustellen, die den Arbeitsalltag in Dentallaboren und Zahnarztpraxen nachhaltig prägen. Vor diesem Hintergrund nutzte Amann Girrbach die diesjährige Veranstaltung, um seine Rolle als einer der führenden Innovatoren in der digitalen Dentalprothetik zu unterstreichen.
Als Full-Service-Anbieter im Bereich der CAD/CAM-Technologie entwickelt das Unternehmen integrierte digitale Workflowlösungen für Dentallabore und Zahnarztpraxen weltweit. Anfang Mai präsentierte Amann Girrbach in Wien gleich zwei bedeutende Neuheiten: das neue Zirkonoxid-Material Zolid Lunaris sowie die neue Fräsmaschine Ceramill Motion Air.
Gernot Schuller ist Sales Manager für Österreich sowie Mittel- und Osteuropa bei Amann Girrbach.
Das neue Zolid Lunaris
Mit Zolid Lunaris erweitert Amann Girrbach seine etablierte Zirkonoxid-Linie um ein Material, das vor allem auf Effizienz, Verlässlichkeit und eine zeitgemäße Ästhetik ausgerichtet ist. Das Unternehmen verfolgt damit das Ziel, Zirkonoxid nicht nur als hochwertiges Restaurationsmaterial zu positionieren, sondern es noch stärker als festen Bestandteil täglicher Arbeitsabläufe in Labor und Praxis zu verankern. Hergestellt wird das Material in Österreich, verbunden mit einem hohen Qualitätsanspruch und einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit entlang des gesamten Herstellungs- und Verarbeitungsprozesses. Innerhalb der Produktlinie steht Zolid Bion für höchste Ästhetik, während sich Zolid Lunaris als leistungsstarker Performer für den Alltag positioniert.
„Die Kundenanforderungen ändern sich – und genau das motiviert uns, unsere Produkte kontinuierlich zu verbessern. Zolid Lunaris setzt neue Maßstäbe. Seine intensivere Färbung minimiert zeitaufwändige Arbeitsschritte und erzielt gleichzeitig eine noch genauere Übereinstimmung mit der VITA-Farbskala. Der Nachfolger von Zolid Gen-X bietet die Premiumqualität von Amann Girrbach in Kombination mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagte Melanie Röschmann, Senior Product Manager Consumables bei Amann Girrbach.
„Zolid Lunaris hebt das Hochgeschwindigkeitssintern auf ein neues Niveau: Kronen und Brücken mit bis zu drei Einheiten können mit dem Therm DRS in nur 15 Minuten gesintert werden, ohne dass die hervorragenden Materialeigenschaften beeinträchtigt werden. Das macht den Arbeitsablauf außergewöhnlich einfach und wirtschaftlich“, ergänzte Axel Reichert, Senior Manager für Material-Forschung und -Entwicklung bei Amann Girrbach.
Die neue Ceramill Motion Air
Auch bei der zweiten Neuheit setzt Amann Girrbach auf Praxisnähe. Die neue Ceramill Motion Air ist als kompakte Trockenfräsmaschine konzipiert und richtet sich an Anwender, die auf digitale CAD/CAM-Prozesse setzen, dabei aber Wert auf einfache Integration, verlässliche Leistung und wirtschaftliche Zugänglichkeit legen. Die Maschine verbindet ein platzsparendes Design mit der für Amann Girrbach typischen Präzision und eröffnet damit neue Möglichkeiten für Labore und Praxen, die ihre digitale Fertigung ausbauen oder ergänzen möchten.
Robert Rosiak, Gebietsmanager Österreich bei Amann Girrbach, bei der Live-Demonstration des neuen Zolid Lunaris-Materials.
Ein zentrales Merkmal der Ceramill Motion Air ist ihre unkomplizierte Einsetzbarkeit. Das Plug-and-Mill-Prinzip steht für einen reduzierten Installationsaufwand und einen schnellen Einstieg in den digitalen Fräsalltag. Hinzu kommt eine technische Neuerung, mit der das Unternehmen einen besonderen Akzent setzt: Die AeroClean-Spindel hält den Arbeitsbereich während des Fräsvorgangs staubfrei und unterstützt zugleich ein offenes Werkzeugkonzept. Das erleichtert nicht nur den Umgang mit der Maschine, sondern erhöht auch ihre Flexibilität im täglichen Betrieb.
Darüber hinaus soll die Fräsmaschine mit einer hochwertigen Bearbeitungsleistung auch bei anspruchsvollen Indikationen überzeugen. Unterschiedliche Materialien lassen sich zuverlässig verarbeiten, während die technische Ausstattung auf Präzision, Vielseitigkeit und intuitive Bedienung ausgerichtet ist. Vernetzte Funktionen, ein zeitgemäßes Bedienkonzept und die Möglichkeit, sowohl geführte als auch offene Workflows umzusetzen, unterstreichen den Anspruch, digitale Fertigung so einfach und zugänglich wie möglich zu gestalten.
„Ob als effiziente Maschine im Labor oder für direkte Restaurationen in der Zahnarztpraxis – die Motion Air ist der perfekte Partner“, betonte Abdo Salem, Vice President für Marketing und Services bei Amann Girrbach.
KOBLACH – Digitalisierung ist für die Dentalbranche das zentrale Zukunftsthema. Sie erfordert Veränderungen, bietet aber lukrative Chancen. Wie diese ...
GRAZ - Hat die Kleidung des Kinderarztes einen Einfluss auf die Wahrnehmung von Kindern und Eltern auf einer Kinderstation? Die Ergebnisse der Studie am LKH...
Die Auswirkungen stärkehaltiger Lebensmittel auf die Zahngesundheit sind komplexer als bislang angenommen. Eine aktuelle Studie, die in der Fachzeitschrift...
Köln – Mit 15 wegweisenden Innovationen und einem eindrucksvollen Messeauftritt sorgte Amann Girrbach im Rahmen seiner Pressekonferenz am Mittwochmorgen ...
KOBLACH/MÄDER – Mit dem neuen, nachhaltigen Gebäude, das in nur 15 Monaten Bauzeit errichtet werden soll, legt das Dentaltechnologieunternehmen Amann ...
In zwei kostenfreien Webinaren informiert Referent Dr. Armin Nedjat jeweils über ein Verfahren zur Gewinnung von autologem Knochenersatzmaterial sowie ...
KOBLACH – Mit dem Ceramill 4.0-Update integriert Amann Girrbach das exocad Galway-Update und viele weitere Funktionen. Die Anwenderinnen und Anwender ...
To post a reply please login or register