SPANIEN – Eine spanische Studie mit 67 Probanden hat einen Zusammenhang zwischen obstruktiver Schlafapnoe und implantologischem Zahnersatz festgestellt. Demnach haben Menschen, die unter obstruktiver Schlafapnoe leiden, vermehrt Probleme mit Implantaten. Dass die obstruktive Schlafapnoe unterschiedliche Auswirkungen wie Bluthochdruck oder Diabetes auf den Körper haben kann, ist bereits mit Studien belegt worden.
Dass aber auch ein Zusammenhang mit implantologischem Zahnersatz besteht, haben kürzlich spanische Forscher genauer untersucht.
An der ursprünglichen Studie, die Schlafstörungen untersuchen wollte, nahmen 172 Probanden teil. Da unter diesen 67 waren, die bereits Implantate hatten, wurden diese gesondert in Bezug auf Probleme untersucht. Das durchschnittliche Alter der ursprünglichen Versuchsgruppe lag bei 61 Jahren, wovon 36 Personen weiblich sind. Im Schnitt traten 73 Monaten nach der Implantation die ersten Komplikationen auf. Die Wissenschaftler achteten bei ihren Untersuchungen aber nicht nur auf die Art der Komplikationen, sondern betrachteten auch die Frequenz, mit der diese auftraten.
Von den 67 Probanden hatten 16 bereits bekannte Probleme mit ihrem Zahnersatz. Von diesen 16 Personen wiesen 13 außerdem eine diagnostizierte obstruktive Schlafapnoe auf, darüber hinaus hatten sie insgesamt 22 implantologische Prothesen mit 30 Vorkommnissen. Diese Vorfälle ließen sich in Porzellanfrakturen (14 Mal), Frakturen des Implantats (8 Mal), Lockerung des Implantatsystems (3 Mal) und Dezementation (5 Mal) unterteilen.
Als Ursache wurden speziell der verstärkt bei obstruktiver Schlafapnoe auftretende Bruxismus sowie das starke Zusammenpressen der Zähne ausgemacht, was zu den festgestellten Komplikationen führte. Insgesamt hatten laut der Studie 81 Prozent der Probanden, die unter obstruktiver Schlafapnoe litten, Probleme mit ihrem Zahnersatz.
Um die Zusammenhänge zwischen implantatprothetischen Versorgungen sowie obstruktiver Schlafapnoe noch besser zu verstehen und Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten, sind allerdings noch weitere Untersuchungen notwendig, so die Forscher.
Quelle: Journal of Oral Implantology
WIEN - Jeder 4. Österreicher wälzt sich schlaflos im Bett hin und her. Und das hat fatale Folgen: In der Nacht nicht zur Ruhe gekommen, kann die ...
Columbia – Ein Forscherteam aus den USA hat in einer groß angelegten Langzeitstudie Hinweise darauf gefunden, dass Parodontitis nicht nur das Zahnfleisch...
Wien – Mit einer gelungenen Mischung aus Fachausstellung, Forum und Fortbildungsangeboten hat sich die WID erneut als wichtiger Treffpunkt der ...
Göteborg – Snus steht in Zusammenhang mit Schäden am Zahnfleisch. Beim Thema Karies bleibt die Datenlage dagegen uneinheitlich. Und für neue tabakfreie...
Genf – Weltweit leiden 3,7 Milliarden Menschen an Munderkrankungen. Die jährlichen volkswirtschaftlichen Kosten belaufen sich auf schätzungsweise 710 ...
Wien – Am 29. Juli 2026 wurde das Zahnärztequalitätssicherungsgesetz 2026 im Bundesgesetzblatt (BGBl. I Nr. 64/2026) kundgemacht. Diese ...
London – Menschen, die vorübergehend eine kalorienarme Ernährung einhalten, könnten geringere Entzündungswerte aufweisen, die mit ...
WIEN – Zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr plagen viele Frauen die Auswirkungen der Wechseljahre. Hitzewallungen, Schlafstörungen oder ...
Wien – Ab 1. Jänner 2026 müssen niedergelassene Ärzte ICD-10-codierte Diagnosen an die Sozialversicherung übermitteln. Edgar Wutscher, Vizepräsident ...
Rust – Am 7. und 8. November 2025 wird Rust am Neusiedlersee zum Treffpunkt der österreichischen Zahnmedizin. Im Seehotel Rust findet die ...
Live-Webinar
Di. 29. September 2026
16:00 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Di. 29. September 2026
19:00 Uhr (CET) Vienna
Prof. Mariano Sanz MD, DDES, PhD, Dr. Ignacio Sanz-Sánchez
Live-Webinar
Mi. 30. September 2026
2:00 Uhr (CET) Vienna
Prof. Mario H. Rodriguez-Tizcareño DDS
Live-Webinar
Mi. 30. September 2026
17:00 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Mi. 30. September 2026
20:00 Uhr (CET) Vienna
Dr. Victor Henarejos-Domingo DDS, MSc
Live-Webinar
Mo. 5. Oktober 2026
12:30 Uhr (CET) Vienna
Live-Webinar
Mo. 5. Oktober 2026
19:00 Uhr (CET) Vienna
prof.MUDr. Romana Koberová Ivančaková
To post a reply please login or register