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Deutschland ist wichtigstes nicht englischsprachiges Gastland für Studierende

von DAAD
December 25, 2019

BONN/BERLIN – Deutschland hat Frankreich als attraktivstes nicht
englischsprachiges Gastland für internationale Studierende überholt und ist damit nach den USA, Großbritannien und Australien zur viertwichtigsten Destination weltweit auf
gestiegen.

Bei ausländischen Forschenden steht Deutschland weltweit auf Rang drei der Beliebtheitsskala. Das zeigt der Bericht „Wissenschaft weltoffen 2019“, den der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) Mitte August veröffentlicht haben. Die nunmehr 19. Auflage von „Wissenschaft weltoffen“ ist die wesentliche Informationsquelle zur internationalen Mobilität von Studierenden und Forschenden.
„Deutschland zieht immer mehr Studierende und Forschende aus dem Ausland an. Fast 42.000 internationale Studienabsolventen im letzten Jahr bilden auch ein bedeutendes und wachsendes Potenzial zur Deckung unseres Fachkräftebedarfs“, sagte die deutsche Bundes
bildungsministerin Anja Karliczek anlässlich der Veröffentlichung des Berichts. Auch deutsche Studierende sind hochgradig mobil. 2016 strebten fast 145.000 Deutsche einen Studienabschluss an einer Hochschule im Ausland an. Etwa ein Drittel aller deutschen Studierenden absolviert während des Studiums einen studien­bezogenen Auslandsaufenthalt.

Deutsches Wissenschaftssystem anerkannt

Die Zahl ausländischer Forschender in Deutschland unterstreicht ebenfalls die Qualität des deutschen Wissenschaftssystems im weltweiten Maßstab. Mehr als 108.000 ausländische Wissenschaftler arbeiteten 2017 in Deutschland. Dazu zählten rund 47.500 wissenschaftliche Angestellte an deutschen Hochschulen, 12.000 angestellte Wissenschaftler an den vier größten außeruniversitären For-
schungseinrichtungen und mehr als 46.000 ausländische Gastwissenschaft-
ler im deutschen Wissenschaftssystem. „Die Zahl der ausländischen Wissenschaftler an den deutschen Hochschulen hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Diese enorme Entwicklung verleiht Lehre und Forschung in Deutschland neue kreative Impulse und sichert internationale Anschlussfähigkeit“, betont Prof. Dr. Monika Jungbauer-
Gans, wissenschaftliche Geschäftsführerin des DZHW.

Deutsche Forscher im Ausland

Für eine vergleichbar umfassende Bezifferung der Zahl deutscher Forschender im Ausland fehlt derzeit zwar in vielen Gastländern noch die nötige Datenbasis. DAAD und DZHW haben jedoch für einige wichtige Gastländer, darunter die Schweiz, USA, Großbritannien und Österreich, die Zahl der an Hochschulen beschäftigten deutschen Forscher erhoben. Diese lag 2018 bei rund 30.000; darunter sind über zehn Prozent Professoren. Ausführliche Informationen unter www.wissenschaftweltoffen.de.

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