Dental Tribune Austria
© Kuraray Noritake Dental

Interview: Daniele Rondoni und Dr. Nicola Scotti

Por Kuraray Noritake Dental
July 25, 2019

Zwar ist der eine Zahntechnikermeister und der andere Zahnarzt, doch teilen Daniele Rondoni und Dr. Nicola Scotti die Leidenschaft für die Entdeckung neuer Materialien und Technologien, um ihren Patienten immer bessere, ästhetische und langlebige Restaurationen anzubieten. Sie sind zu einem Gespräch zusammengekommen – über ihren zahnmedizinischen Werdegang und darüber, wie sie die KATANA™ Zirconia-Serie von Kuraray Noritake Dental in ihre Arbeitsabläufe integriert haben.

Wie sahen Ihre beruflichen Anfänge aus und was hat Sie für den zahnmedizinischen Bereich begeistert?
Dr. Nicola Scotti: Mein Interesse an diesem Beruf wurde vor mittlerweile 15, 20 Jahren geweckt. Erste Kontakte zur Zahnmedizin hatte ich schon als Kind bei meinem Vater, der auch Zahnarzt war. Schon in jungen Jahren spielten Zähne und Zahnmodelle eine wichtige Rolle für mich. Das liegt mir sozusagen im Blut. Als ich mich für ein Studienfach entscheiden musste, bin ich meinem Herzen gefolgt und ebenfalls Zahnarzt geworden. Und seitdem lerne ich jeden Tag dazu.

Daniele Rondoni: Bei mir war es ganz ähnlich wie bei Nicola. Mein Onkel war Zahntechniker, und darum wollte ich auch einer werden und mein eigenes Zahnlabor eröffnen. Ich war eigentlich an vielen Dingen interessiert, habe mich aber immer auf die besonderen Möglichkeiten konzentriert, die dieser Beruf bietet: die Gelegenheit, nicht nur mit den Händen zu arbeiten, sondern auch diese Fingerfertigkeit mit den neuesten zahnmedizinischen Technologien zu verbinden.

Sehen Sie angesichts dieser Kombination aus manuellem und digitalem Know-how in einer zunehmend digitalisierten Branche noch eine Bedeutung für den Beruf des Zahntechnikers als Handwerker?
Scotti: Selbst wenn der digitale Einfluss noch stärker wird, wird die Zahnmedizin mit Sicherheit auch weiterhin darüber definiert werden, was wir mit unseren Händen tun können. Ohne diese manuellen Fertigkeiten ist beispielsweise keine gute Restauration möglich. Und dann ist da noch die Frage der Personalisierung. Maschinen können zwar makellose Zahnrestaurationen in großer Zahl erstellen, doch es ist die Kunstfertigkeit des Zahntechnikers, die unseren Patienten individuelle Lösungen mit den Materialien und den Formen ermöglicht, die am besten zu ihnen passen. Wenn Sie Ihren Patienten natürlich aussehende Restaurationen bieten wollen, ist die digitale Zahnmedizin zwar sehr hilfreich, aber Sie brauchen auch manuelle Fertigkeiten und eine Leidenschaft für den Beruf.

Rondoni: Für mich als Zahntechniker ist es wichtig, immer daran zu denken, dass meine Arbeit von der Technologie abhängt. Die digitale Zahnmedizin und die Materialien der neuesten Generation haben mir in meiner Arbeit sehr geholfen. Diese Technologie für individuelle Situationen zu nutzen, ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit, und Premiummaterialien wie die KATANA™ Zirconia-Serie von Kuraray Noritake Dental machen es mir sehr viel leichter, meine künstlerischen Visionen umzusetzen.

Scotti: Selbst wenn 90 Prozent des Prozesses digital ablaufen, benötigt man für die übrigen 10 Prozent meiner Ansicht nach immer die künstlerischen Fertigkeiten und eine entsprechende Vision, um eine wirklich erfolgreiche Restauration durchzuführen. Bei KATANA™ Zirconia kommen diese beiden Aspekte zusammen, sodass sich etwas wirklich Erstaunliches schaffen lässt.

Ist die KATANA™ Zirconia-Serie von Kuraray Noritake Dental Teil Ihrer täglichen Arbeit? Welchen Nutzen sehen Sie?
Rondoni: Definitiv. Ich nutze die Serie täglich und arbeite schon seit vielen Jahren mit Noritake-Materialien, aber die neueste Zirconia-Generation von Kuraray hat meinen Ansatz im Dentallabor wirklich grundlegend verändert. In den vergangenen fünf Jahren hat KATANA™ Zirconia meinen Arbeitsprozess stark beeinflusst. Ich habe damit die Möglichkeit, bestimmte Technologien zu nutzen, ohne künstlerische Aspekte außer Acht zu lassen, und da verschiedene Transluzenzen, Farbtöne usw. angeboten werden, kann ich ganz einfach individuelle Restaurationen für jeden Fall anfertigen.

Scotti: In der Vergangenheit hielt ich Zirconia nicht für ein geeignetes Material für Zahnärzte. Wir fertigten normalerweise die Abdrücke an und ließen den Zahntechniker dann mit Zirconia die Restauration erledigen, nutzten das Material aber nicht selbst. Mit dem KATANA™ Zirconia Block für zahnärztliche Restaurationsbehandlungen wurde ein völlig neues Konzept für den zahnärztlichen Einsatz von Zirconia eingeführt. Es ist unglaublich, über ein Material zu verfügen, mit dem man monolithische vollkonturierte Restaurationen und sogar Einzelkronen anfertigen kann. Auch die ästhetischen Eigenschaften sind fantastisch, wie Daniele schon sagte, und das eröffnet uns völlig neue Behandlungsoptionen.

Hinterlassen Sie eine Nachricht

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Neueste Ausgaben
E-Paper

DT Austria No. 7, 2019

PDF öffnen E-Paper öffnen Alle E-Papers

© 2019 - Alle Rechte vorbehalten - Dental Tribune International